Private Haftpflichtversicherung

Private Haftpflichtversicherung

Im deutschen Grundgesetz ist festgelegt, dass jeder, der einen Schaden bei anderen Personen oder Sachgütern verursacht, diesen auch begleichen muss. Ein solches Gesetz kann Sie,
im Falle eines ungünstigen Unfalls oderZwischenfalls, in den finanziellen Ruin treiben, da Schäden, gerade bei Personen, oft in die Millionenhöhe gehen!

Doch es gibt glücklicherweise eine Alternative, die private Haftpflichtversicherung. Obwohl vom Gesetz nicht als pflichtmäßig erklärt, so gehört diese Versicherung dennoch zu
den wichtigsten Versicherungen die man abschließen sollte.

Eine private Haftpflichtversicherung deckt alle Ihre Alltagsrisiken zuverlässig ab, den Sach- oder Personenschaden, den Sie anderen Personen zugefügt haben, sei er aus Versehen,
durch fahrlässiges oder sogar auch durch grobfahrlässiges Handeln entstanden, übernimmt die Versicherung.

Auch Ihre Familie können Sie mit Ihrer Haftpflichtversicherung mitversichern, wobei alle Kinder unter 7 Jahren nicht dazugehören, da diese laut Gesetz nicht haftbar sind.
Außerdem benötigen alle Volljährigen Kinder über 18 Jahren eine eigene Haftpflichtversicherung, egal ob sie noch im selben Haushalt wohnen.

Eine Ausnahme stellen junge Erwachsene in der Ausbildung dar, welche dann bis zur Beendigung bei ihren Elternmitversichert sind. Studenten sind sogar bis zum 27. Lebensjahr,
egal ob sie bei Ihren Eltern oder am Studienplatzwohnen, im Versicherungsvertrag enthalten.

Allerdings sollten Sie immer auf die Aktualität Ihrer Versicherung achten und gegebenenfalls Ihre Versicherung erweitern oder aktualisieren.

Eine sinnvolle Erweiterung der privaten Haftpflichtversicherung ist die Ausfalldeckung, die für Forderungsausfälle einspringt. Wie oben schon erwähnt, deckt eine private
Haftpflichtversicherung alle von Ihnen verursachten Schäden an anderen Personen ab, dies ist selbstverständlich auch im Umkehrschluss möglich.

Wenn also eine andere Person Ihnen einen Sach-, Vermögens- oder Personenschaden zufügt, dann übernimmt dieHaftpflichtversicherung des Verursachers Ihren Schaden, falls der
Verursacher über eine privateHaftpflichtversicherung verfügt.

Da diese Versicherung allerdings nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, kann es vorkommen, dass ein Verursacher den Schadensforderungen nicht nachkommen kann, was bedeutet, dass
Sie auf Ihrem Schaden sitzen bleiben, egal ob Sie mitschuldig oder völlig unschuldig waren. Sie bekommen also weder Schmerzensgeld, noch Ihren Verdienstausfall oderSachschäden
ersetzt.

Eine Ausfalldeckung ersetzt Ihnen Ihren Schaden wenn ein Schadensverursacher den Forderungen nicht nachkommen kann.Der Vorteil für Sie liegt also darin, dass Sie zu 100% gegen
Schäden versichert sind.

Zudem ist der passive Rechtsschutz ein weiterer Vorteil der privaten Haftpflichtversicherung, da er eine Ergänzung der Rechtschutzversicherung darstellt. Denn der passiver
Rechtsschutz schützt Sie vor unberechtigtenSchadensersatzforderungen Dritter und deckt somit in einem solchen Fall alle Kosten von Sachverständigen und Anwälten bis hin zur
Gerichtsversammlung ab.

Alles in allem sollten Sie auf jeden Fall eine private Haftpflichtversicherung abschließen, da oft im AlltagUnfälle passieren und solche Unfälle Sie leicht in den
finanziellen Ruin treiben können.

März 20, 2020

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